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Das dreifache Urlaubshoch auf dem
Sonnenplateau
Die Tiroler Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis besticht durch Vielfalt und
Qualität
Fährt man von Städtchen Landeck den Inn entlang in Richtung Südtirol oder
Schweiz, kann es passieren, dass schon am frühen Nachmittag die Sonne
nicht mehr zu sehen ist. Hoch sind hier die Schultern der Berge und ihre
Schatten legen sich lang auf das Tal. Verlässt man die belebte
Bundesstraße in westlicher Richtung und folgt den Schildern
Serfaus-Fiss-Ladis, kommt schnell die angenehme Überraschung.
Kaum hat man drei Serpentinen hinter sich gelassen, ist die Sonne ist
wieder da, je höher man sich windet, desto kräftiger scheint sie. Nach der
letzten Serpentine, auf 1.100 Meter Höhe, läuft die Straße in einem
grandiosen Hochplateau aus. „Sonnenplateau“ wird es von den Tirolern
genannt – und das zu Recht.
Nirgendwo im Lande scheint die Sonne öfter und länger. Seit je her hat sie
die Siedler magisch angezogen. So sind die drei Dörfer auf dem Plateau,
Serfaus, Fiss und Ladis, nicht nur besonders geschichtsträchtig, sondern
auch offen und freundlich. Jeder Ort hat sein eigenes Wesen, sein
besonderes Urlaubsangebot.
Zusammen genommen ist dieses Angebot wohl eines der vielfältigsten und
besten im Alpenraum.
Im Zeichen der Burg
Der erste Ort, den man auf der Sonnenterrasse über dem Inn erreicht, ist
Ladis,. bewacht durch die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg Laudegg.
Geprägt wurde das Dorf durch die Rätoromanen, malerische Häuser schmiegen
sich aneinander, viele davon mit herrlichen Fassadengemälden verziert. In
seinem Wesen war Ladis immer bäuerlich. Daran änderte sich auch nichts,
als im 17. Jahrhundert eine Mineralquelle erschlossen wurde, die viel
bayerischen Adel zur Kur in das Dorf brachte.
Das Wasser spielt auch heute noch eine Rolle, so im Rahmen eines
Wasser-Wanderweges, den man begehen kann und als Teil der Alpinen
Wellness, mit welcher der Ort die Gäste unserer Tage umfängt. Ladis hat
etwas Meditatives.
Wer Ruhe, eine unaufgesetzte Umgebung und grandiose Bergeindrücke sucht,
ist hier goldrichtig.
Der Schönheit bewusst
Von Ladis aus in Richtung Westen kommt man an dem kleinen Naturbadesee
„Überwasser“ vorbei und sieht dann recht bald den zweiten Ort auf dem
Sonnenplateau vor sich liegen. Mutet Ladis fast ein wenig scheu und
versteckt an, so fremdelt Fiss überhaupt nicht.
Ganz im Gegenteil: für ein kleines Dorf breitet es sich ganz schön
selbstbewusst aus, in seiner ganzen Erscheinung ein einziger
Willkommensgruß. Mag an seinen Rändern manches neu entstanden sein, so ist
Fiss in seinem Kern doch ganz Dorf geblieben, rätoromanisch geprägt,
proper herausgeputzt und überschaubar.
Als Familiendorf bezeichnet sich Fiss, „Family Tirol Dorf“ nennt sich das
Prädikat, das Tirols Landesregierung für die Qualität und Vielfalt seines
Angebotes verliehen hat. Hotellerie und Gastronomie sind ganz auf die
familiäre Kundschaft eingestellt.
Ein Mini&Maxi-Club betreut die Kinder in vier Alterskategorien und
beschäftigt sie mit Spiel-, Abenteuer- und Kreativprogrammen. Die
Bewegungs-bewussten Erwachsenen bedient Fiss mit einem exzellenten
„Well-Fit-Fiss“-Programm.
Unten U-Bahn, oben Dorf
Von Fiss aus kann man das Nachbardorf Serfaus nicht sehen. Man erzählt
sich, dass der kleine Bergrücken, der die Sicht von hier nach dort
verstellt, mit ein Grund war, warum die beiden schönen Schwestern lange
Zeit weiter voneinander entfernt schienen als New York von Tokio.
Wie es bei Schwestern so ist, kann aber auch die kleine Eifersucht eine
Rolle gespielt haben, denn Serfaus zeichnete sich schon immer durch eine
gewisse Pfiffigkeit aus. Man merkt’s, wenn man sich dem Ort nähert. Die
Straße endet hier, ein Parkhaus fängt die Autos der Tagesbesucher auf
(Gäste können jedoch mit dem Auto bis zur Unterkunft fahren).
Wer weiter kommen will, kann die Dorf-U-Bahn nehmen, die einzige dieser
Art in Europa. Serfaus baute sich dieses Gefährt vor allem, um im Winter,
den Ortskern vom Verkehr zu befreien und um Dorf bleiben zu können. Wie
gut das gelungen ist, sieht man beim Spaziergang durch den Ort, vorbei an
alten Holzhäusern, an Scheunen und sogar noch an Ställen. Der Kirchturm im
Zentrum von Serfaus legt auch hier Zeugnis von den rätoromanischen Wurzeln
des Dorfes ab.
Der Schwester hinter dem Bergrücken gleich, ziert auch Serfaus das
Prädikat „Family Tirol Dorf“ und trägt diesem Prädikat mit einem
exzellenten Angebot für Familien mit Kindern Rechnung.
Serfaus-Fiss-Ladis: Mehr als die Summe der Teile
Historische Dörfer, jedes davon wunderschön, haben ihren eigenen Kopf. Das
führt dazu, dass sie zwar benachbart und durch Geschichte verbunden sind,
aber dennoch nicht viel gemeinsam haben. Das hat sich aber geändert.
Serfaus, Fiss und Ladis sind zu einer einzigen Ferienregion zusammen
gewachsen. Der vielleicht vielfältigsten und qualitativ besten in ganz
Tirol. Was der eine Ort seinen Gästen bisher nicht bieten konnte, bietet
nun der andere, das Ganze ist mehr, als die Summe der Teile.
Mit erstklassigen Wander- und Bergsportangeboten, Biking, Rafting,
Canyoning, Nordic Walking und Reiten, ist alles geboten, was auf den
Bergen und rund um die Berge Spaß und Abenteuer verspricht. Einige der
besten Wellness- und Kinderhotels des Landes stehen in dieser Region,
eingerahmt von einem breiten Angebot an preiswerten Unterkünften.
Die Tatsache, dass man neben dieser Angebotsfülle noch die freie Wahl
zwischen drei Schönen hat, die von der Sonne 2000 Stunden im Jahr
beschienen werden, macht die Entscheidung für die Urlaubsregion
Serfaus-Fiss-Ladis spannend und angenehm zugleich.
Themenwanderungen begeistern in Serfaus-Fiss-Ladis Groß und Klein
Überall steht’s zu lesen: Die neue Lust am Wandern hat Europa erfasst.
Allerdings wird diese Lust meist nur von den Erwachsenen empfunden. Kinder
halten sich da in ihrer Begeisterung eher zurück. Es sei denn, es gibt was
zu lernen oder zu entdecken. Da sind dann Groß und Klein gleichermaßen
dabei.
Aus dieser Erkenntnis hat die Tiroler Urlaubregion Serfaus-Fiss-Ladis eine
Tugend gemacht und in den letzten Jahren zahlreiche Themenwanderungen
entwickelt. Derzeit sind es schon ein halbes Dutzend.
„Man möchte nicht glauben, wie schnell aus gelangweilten Wanderkindern
begeisterte Mitmacher werden, wenn man zu Blumen, Pflanzen, Bäumen oder
Bergen Geschichten erzählt“, weiß Kurt, einer der Wanderführer in Serfaus
zu berichten und Christian, sein Kollege aus Fiss, pflichtet ihm bei. „Da
staunen selbst die Eltern immer wieder“. Deshalb haben die für Kinder und
Eltern gedachten Wanderungen in der Region auch immer ein durchgehendes
Thema oder verschiedene Aktions-Möglichkeiten.
So führt beispielsweise der Wasser-Erlebnis-Weg in Ladis zu sechs
Stationen, die den Ursprung des Lebens illustrieren. In der Duftgrotte, am
Wasserxylophon oder an Wasserrädern erfahren große und kleine Teilnehmer
viel über den Stoff, aus dem alle Menschen größtenteils bestehen.
Von ganz anderer Art ist der „Murmli Trail“ in Serfaus. Da dürfen
Eltern zwar auch mit, hauptsächlich ist er aber für die Kinder gedacht.
Es handelt sich um einen interaktiven Weg mit sprechenden Brunnen und
Tieren, mit einem Bären, der sich räkelt, wenn man auf ihn klettert und
einer Eule, die bei Zuruf singt. Zum Abschluss gibt es eine begehbare
Murmeltier-Wohnung.
Wie in Fiss auch, gibt es in Serfaus für die Kinder eine durchgehende
Mittagsbetreuung mit Verpflegung.
Um Wassergeschichten, aber anderer Art, geht es beim Vier-Quellen Trail,
um die Geschichte der Blumen beim Flower Trail. Besonders beliebt ist der
Mistery-Trail, der die Geheimnisse des Waldes und die Gesichter der Bäume
entschlüsselt. „Am Ende unserer Wanderungen, die zwischen zwei und vier
Stunden dauern, sind die Kinder weniger müde als die Eltern“, meint
Wanderführer Kurt lachend und ergänzt: „Im Prospekt steht
Themenwanderungen. Wir nennen es Psychologie“.
Neue Sommerrodelbahn „Flitzer“
Sausen, bremsen, Gas geben, rein in die Kurve und mit Karacho wieder raus:
Genial fühlt es sich an, wenn man auf der neuen Sommerrodelbahn in
Serfaus-Fiss-Ladis den Berg hinunter prescht.
Bis zu 45 km/h gibt der Flitzer her. Doch das ist noch längst nicht alles.
Vor allem die kleinsten Rodelfans werden an den vielen Effekten entlang
der Strecke ihre Freude haben.
Auf 1812 Metern Höhe liegt der Start des „Flitzers“. Direkt neben der
Möserbahn-Bergstation heißt es rauf auf den Rodel und Steuerknüppel nach
vorne unten drücken.
Erstmals ein wenig kühl wird es bei der Fahrt durch die Eishöhle, aber
spätestens beim „brennenden Stadel“ wird richtig eingeheizt. Anschließend
schicken einen die Konstrukteure über eine luftige Brücke direkt in die
nächste Überraschung hinein. Durch mehrere Unterführungen hindurch und am
Indianerdorf beim Häuptling „Strahlende Sonne“ vorbei heißt es dann
kräftig Gas geben zum Zielsprint.
Nach spannenden sieben oder acht Minuten, je nach dem wie schnell die
Rodler flitzen möchten, ist die 2,2 Kilometer lange Strecke mit 370 Metern
Höhenunterschied bewältigt. Durchschnittlich 19 Prozent Gefälle hat die
Rodelbahn, die erst im Juli 2005 eröffnet wurde.
Eine Fahrt kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder 3,50 Euro.
Wer tagsüber noch nicht genug Speed und Spaß hatte, kann an jedem Freitag
von 19.00 bis 23.00 Uhr eine rasante Rodelpartie bei Nacht probieren.
Verbunden mit einem kulinarischen „Boxenstop“ auf der Möseralm wird der
Abend mit dem „Flitzer“ zu einem besonderen Erlebnis.
Bis zum 9. Oktober ist der „Flitzer“ von 9:00 bis 12:00 und von 13:00 bis
17:00 täglich geöffnet.
Vom 11. bis 23. Oktober können alle Herbstrodler jeden Dienstag,
Donnerstag und Sonntag auf die Strecke.
Come on let`s flitz again!
Weitere Informationen, Kartenmaterial und Themenangebote mit Vorschlägen
zu Hotels und Vermietern erhalten Sie von der Serfaus-Fiss-Ladis
Information, A-6534 Serfaus/Tirol, Untere Dorfstraße 13, Telefon
0043-5476-6239, Fax 0043-5476-6813,
info@serfaus-fiss-ladis.at
www.serfaus-fiss-ladis.at
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