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erstellt: am 01.07.2000
gültig/aktuell: Jahr 2000
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Die Reise nach Berlin

Berlin erfreut sich auch im Jahr 2000 bei in- und ausländischen Besuchern steigender Beliebtheit. 30 Prozent mehr Gäste aus aller Welt reisten in den ersten drei Monaten in die deutsche Hauptstadt. Dafür, dass die Stadt in diesem Sommer weiter an Attraktivität gewinnt, sorgen unter anderem zahlreiche hochkarätige Events. Anlässlich des Karnevals der Kulturen (10. Juni) versammelten sich bereits rund 800.000 Menschen zu einem großen, multikulturellen Straßenumzug, der es mittlerweile ohne weiteres mit dem legendären Karneval in Rio aufnehmen kann. Am 8. Juli findet das nächste Mega-Ereignis an der Spree statt: Zur Love Parade - dem weltgrößten Techno-Umzug - werden erneut 1,5 Millionen Teil-nehmer aus aller Welt erwartet.

Ein interessantes Nachtleben hat Berlin allerdings nicht nur während der Raver-Demonstration zu bieten: Die Stadt kennt keine Sperrstunde. Überzeugen Sie sich selbst und tauchen Sie ein in das Nachtleben der Metropole, das seit neuestem bereichert wird durch Katzenhaie, After-Work-Parties und Promi-Clubs (siehe Text 2.1.)!

Aufgrund der großen Nachfrage nach ausführlichen Berlin-Informationen für die Fachpresse, werden wir die "Reise nach Berlin" von nun an (unter Punkt 5) mit Hilfe eines integrierten Fachpressedienstes vervollständigen. Auch das Cover haben wir auf den neuesten Stand gebracht: Ab sofort wird der Reichstag auf blauem Hintergrund für eine "Reise nach Berlin" werben.

Mit freundlichen Grüßen

Natascha Kompatzki

Inhaltsverzeichnis

1. Neues von der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM)

1.1. Berliner Hotels registrieren 30 % mehr Gäste im ersten Quartal 2000 3

1.2. Berliner Museumspass - Sonderkonditionen für Wiederverkäufer 3

2. Berlin touristisch

2.1. Katzenhaie und Promi-Clubs bereichern das neue Nachtleben an der Spree 5

2.2. Globale Plattform für eine Idee: Love Parade 2000 in Berlin 7

2.3. Tourismus-News: Mit dem schnellsten Aufzug Europas zur neuen Aussichts- 9

plattform am Potsdamer Platz - Ein Diebstahl mit Pickelhaube und Uniform -

Berlins Stadtführer bekommen Konkurrenz - 275 km durch sechs Bundesländer

3. Veranstaltungen in Berlin

3.1. Veranstaltungstabelle 12

3.2. Berlins Kultursommer "Drinnen und Draußen" 13

3.3. Festivals 15

3.4. Ausblick Veranstaltungen September bis Oktober 17

4. Hotellerie und Gastronomie

4.1. Expo 2000 für kurzenschlossene Berlin-Besucher 18

4.2. Kurz-Nachrichten: Hotel Palace Berlin auf Platz 10 in Deutschland 19

5. Themen für die Fachpresse

5.1. Berlin als attraktives Reiseziel für "Jewish Traveller" - 20

Interview mit BTM-Geschäftsführer Hanns Peter Nerger

5.2. Die Gay-Community kommt am liebsten nach Berlin 22

1. Neues von der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM)

 

1.1. Berliner Hotels registrieren 30 % mehr Gäste im ersten Quartal 2000

Berlin boomt im Jahr 2000 wie nie zuvor: Hochkarätige Veranstaltungen wie die 50. Internationalen Filmfestspiele Berlin am Potsdamer Platz oder die Internationale Tourismus-Börse (ITB) ließen im ersten Quartal des Jahres die Besucherzahlen weiter ansteigen. Insgesamt 967 448 Gäste entschieden sich in den ersten drei Monaten für eine Reise an die Spree. Das entspricht einer Steigerung von nahezu 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den rund 2,14 Millionen gezählten Übernachtungen konnte zugleich ein Zuwachs von 25,2 Prozent verzeichnet werden. Die deutsche Hauptstadt hat somit bereits im ersten Jahresviertel nahezu die Zahlen der ersten vier Monate 1999 erreicht. Zwischen Januar und April des vergangenen Jahres waren 1,06 Millionen Gäste nach Berlin gereist.

Hanns Peter Nerger, Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM): "Im ersten Jahresviertel konnte Berlin bei den Übernachtungszahlen die höchsten Steigerungsraten aller Bundesländer verzeichnen. Das ist ein hervor-ragendes Resultat für die Stadt. Im Bundesdurchschnitt wurden lediglich Zuwächse von fünf Prozent erzielt." Künftig möchte die BTM verstärkt Akzente in den internationalen Märkten setzen. Nerger: "Eines unserer vorrangigen Marketingziele ist es, den Anteil der ausländischen Besucher am gesamten Reiseaufkommen Berlins kontinuierlich zu erhöhen." (1234 Zeichen)

1.2. Berliner Museumspass - Sonderkonditionen für Wiederverkäufer

Die Berliner Museumslandschaft entwickelt sich rasant, kaum ein Jahr vergeht ohne prominente Neueröffnungen: in diesem Jahr das Museum für Kommu-nikation und das Filmmuseum, ganz aktuell noch hinzugekommen das Vitra Design Museum mit einer Dependance in Prenzlauer Berg (Eröffnung Ende Juni 2000), im nächsten Jahr das Jüdische Museum und die Wiedereröffnung der restaurierten Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel.

Zur besseren Erschließung der Museumsschätze wurde schon seit längerem die Schaffung einer Mehrtageskarte für die Berliner Museen gefordert: als Vertriebsinstrument für die touristischen Dienstleister und als Serviceangebot für den Besucher. Jetzt ist es soweit: Auf Anregung der BTM wurde gemeinsam mit den Staatlichen Museen zu Berlin eine attraktive 3-TAGE-Karte für die Häuser der Staatlichen Museen geschaffen: Der scheckkartengroße Pass mit Kunstmotiven aus Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin kostet DM 16,- (ermäßigt DM 8,-) und berechtigt den Besitzer zum freien Eintritt an drei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen in die Häuser der Staatlichen Museen. Mit der 3-TAGE-Karte öffnen sich die Tore zu den bedeutendsten Sammlungen und Häusern der Berliner Museumslandschaft: vom Pergamonmuseum zum Ägyptischen Museum, von der Gemäldegalerie zum Hamburger Bahnhof, von der Neuen Nationalgalerie zur Sammlung Berggruen und von der Museumsinsel zu den völkerkundlichen Sammlungen in Berlin-Dahlem. Gerade für Berlin-Besucher liegt damit ein attraktives Serviceangebot vor, das nicht nur motiviert und den Museumsbesuch organisatorisch vereinfacht, sondern auch noch einen Preisvorteil von DM 8,- gegenüber dem Kauf von Tageskarten bietet. Erhältlich ist die Karte in den Tourist Informationen im Europa Center und im Brandenburger Tor.

Wiederverkäufer erhalten eine Provision von 10 % bei einer Mindestbestellmenge von 10 Stück. Bestelladresse: DVG - Berlin Tourismus Marketing Versandservice, Holzstraße 6a, 13359 Berlin, Fax: +49 / (0)30 / 4910 2325 (Tel. +49 / (0)30 / 4910 2314, Frau Greber). (1806 Zeichen)

2. Berlin touristisch

2.1. Katzenhaie und Promi-Clubs bereichern das neue Nachtleben an der Spree

New York hat es, Paris hat es und Berlin hat es sowieso: ein schillerndes Nachtleben, das keine Wünsche offen lässt und immer wieder neue Trends aufgreift. Noch zu Mauerzeiten war (West)-Berlin bereits die Stadt, die – in Anlehnung an den "Big Apple" New York – "niemals schläft". Auch heute trübt keine Polizeistunde die Freuden der Nachtschwärmer – im Gegenteil: Neben bewährten Berliner Institutionen wie Sage Club oder Tresor öffnen Monat für Monat in Berlin neue Diskotheken, Clubs, Lounges und Cocktail Bars verschiedenster Stilrichtungen, die meisten davon in den Trendbezirken Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Doch auch der Potsdamer Platz verfügt seit einiger Zeit über eine Diskothek: Das Blu (Marlene-Dietrich-Platz 4, Tiergarten) erstreckt sich über drei Ebenen und wartet mit einer großen Laser-Show auf.

Großer Beliebtheit erfreuen sich an der Spree seit neuestem auch die so genannten After-Work-Clubs. Der amerikanischen Sitte, unmittelbar nach der Arbeit – after work – ganz entspannt seine Cocktails zu trinken und in den Feierabend zu tanzen, frönen Workaholics jeden Alters derzeit in vier Berliner Clubs und Diskotheken: im Caroshi (japanisch, bedeutet "Tod durch Überarbeitung") am Potsdamer Platz jeden Donnerstag ab 18 Uhr, im Sunset Club im Oxymoron (Hackesche Höfe in Mitte) und im Nachderarbeitklub im Privat Club (Pücklerstr. 34 in Kreuzberg) immer mittwochs ab 19 Uhr. Am Kurfürstendamm (156) lädt das Far Out jeden Dienstag ab 19 Uhr zum Abtanzen im Businesskostüm ein.

Lounges – eine Mischung aus Club und Bar – liegen ebenfalls seit einiger Zeit im Trend. Fast scheint es, als würden sie allmählich an die Stelle ehemaliger Berliner Techno- und anderer Tanztempel wie dem E-Werk oder dem 90° treten. Tatsächlich sattelte Bob Young, Ex-Inhaber des 90°, jetzt auf die extravagante 808 Bar & Lounge an der Oranienburger Straße 42/43 in Mitte um. Und die Betreiberin des legendären Techno-Clubs E-Werk, Hilke Saul, wird demnächst die Lounge Café Schönbrunn in Friedrichshain eröffnen.

In diesen etwas anderen Bars fühlt sich der Gast wirklich wie in einer Hotellounge: Man thront nicht auf Barhockern wie in vielen klassischen Cocktail Bars, sondern versinkt in Sesseln und Sofas, die locker im Raum verteilt stehen. Die Cocktails und Longdrinks werden – je nach anvisiertem Publikum – in gemütlichem, coolem oder edlem Ambiente serviert. Die Hintergrundmusik bewegt sich zwischen Funk, Soul, Jazz und Beat. Doch im Gegensatz zu reinen Tanz-Clubs ist die Lautstärke moderat, obwohl man in einigen Lounges auch das Tanzbein schwingen kann.

Wahre "Dauerbrenner" der Lounge-Szene sind die Akba Lounge und das Delicious Doughnuts, beide in Mitte (Sredzkistr. 64 bzw. Rosenthaler Str. 9). Weitere Highlights: Die in kultigem 70er-Jahre-Design gestylte Astro-Bar in Friedrichshain (Simon-Dach-Str. 40) und die sachlich-kühle Riva Bar in Mitte (Dircksenstr. 142), die die Blicke neugieriger Passanten mit weißen Gardinen abschirmt und deren Attraktion eine riesige ellipsenförmige Theke ist. Geradezu gemütlich und anheimelnd wirkt dagegen die erst vor wenigen Monaten von Mo Asumang eröffnete, wohnzimmerartige Seven Lounge (Ackerstr. 20).

Den deutschen Fernsehzuschauern ist Asumang als Moderatorin des Pro7-Erotikmagazins "Liebe Sünde" bekannt. Und sie ist nicht der einzige "Promi", der sich als Gastronom/Barkeeper in der Hauptstadt versucht: Vor kurzem zog Schauspieler Ben Becker mit seiner Live-Musik-Bar Trompete am Lützowplatz 9 nach. Und Schauspieler-Kollege Ralf Zacher zieht schon eine ganze Weile sein Stammpublikum ins Zucca unter die S-Bahnbögen am Hackeschen Markt (Am Zwirngraben 11-12). Mittlerweile gehört es für die Film- und Fernsehprominenz fast schon zum guten Ton, sich mit einer eigenen Bar in einem der Berliner Trendbezirke anzusiedeln. Bevorzugte "Location": die S-Bahnbögen am Hackeschen Markt.

Doch das Berliner Lounge- und Bar-Publikum fährt zur Zeit nicht nur auf Prominente hinter dem Tresen, sondern auch auf große Fische hinter dicken Glasscheiben ab. Aquarien in Übergröße, wahlweise mit Goldfischen, Barben und bunten Exoten bestückt, sind in Bars und Clubs wie dem Greenwich (Gipsstr. 6) oder dem Goldmine in Mitte der letzte Schrei. Im Shark-Club (Rosmarinstr. 8-9) gleiten Katzenhaie durchs Becken, in der Kreuzberger Bar Dos Piranhas (Yorckstr. 81) werden die Cocktail-Trinker gar von echten Piranhas beobachtet, und in der 808 Bar & Lounge (s.o.) schauen die exotischen Meeresbewohner durch große Bullaugen zu.

Apropos Trends: Ganz gegen den allgemeinen Trend, nämlich von Kreuzberg weiter Richtung Westen, ist kürzlich eine Berliner Institution gezogen: Der Kit Kat Club – tabulosen und experimentierfreudigen Lack- und Lederfreunden aus aller Welt bestens als Tanzclub mit erotischer Spielwiese bekannt – bezog sein neues Domizil im Schöneberger Metropol am Nollendorfplatz 5. Zwischen ägyptischen Statuen und Topfpalmen finden jetzt bis zu 3000 enthemmte "Party People" Platz, am alten Standort dagegen waren die Räume bereits mit 300 Gästen überfüllt. Auch die Gay Community bzw. schwule Besucher der Stadt werden nach wie vor bestens in einem alten West-Berliner Club unterhalten: dem SchwuZ in Kreuzberg (Mehringdamm 61). Das Publikum ist bunt, jede Richtung – ob Tunte, Jeansboy oder "Normalo" – vertreten. (4577 Zeichen)

2.2. Globale Plattform für eine Idee: Love Parade 2000 in Berlin

Eines der größten touristischen Ereignisse der Welt vereint auch in diesem Jahr wieder in Berlin mehr als eine Million Menschen zu einer friedlichen Demonstration: Die Love Parade 2000. Reichlich Sonnenblumen, Beats und Partylaune werden nicht fehlen, wenn die Techno-Jünger am 8. Juli bis in die Nacht hinein auf der Straße des 17. Juni tanzen. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto "One World – one Love Parade" und wird zum Inbegriff einer grenzübergreifenden Feier. Stetig steigende Teilnehmerzahlen aus allen Teilen der Erde bestätigen die intendierte Internationalität der Technobewegung. Musik kennt eben keine Grenzen – und auch keine Nationalität.

Bereits zum zwölften Mal findet die Raver-Demonstration nun an der Spree statt. Wie schon seit einigen Jahren startet der Umzug wieder um 14 Uhr am Ernst-Reuter-Platz sowie zugleich am Brandenburger Tor. Rund 50 Paradewagen setzen sich dann in beide Richtungen in Bewegung, um gegen 18.30 Uhr an der Siegessäule zur Abschlusskundgebung zusammenzutreffen. Hier wird der Initiator der Love Parade, Kult-DJ Dr. Motte, zu Toleranz, Respekt, Völkerverständigung und Liebe – und natürlich zum Feiern aufrufen. Das kann im Anschluss an die Parade auch ausgiebig getan werden: Das ganze Wochenende warten diverse Events, Parties und Techno-Clubs darauf, von feierwütigen Ravern heimgesucht zu werden.

Wer das Party-Hopping bequem und sicher organisieren möchte, kann auf die Berlin WelcomeCard zurückgreifen: Mit dieser praktischen Karte, die bereits mehr als 800 000 Mal verkauft wurde, können die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin und Potsdam 72 Stunden lang genutzt werden. Love Parade-Besucher, die ihren Aufenthalt in der Spree-Metropole mit weiteren Unternehmungen kombinieren möchten, können mit dem integrierten Gutscheinheft außerdem zahlreiche Er-mäßigungen um bis zu 50 Prozent bei Stadtrundfahrten, in Museen oder zum Beispiel in Diskotheken erhalten. Besonders attraktiv für Familien: Jeder Erwachsene kann mit seiner WelcomeCard bis zu drei Kinder unter 14 Jahren kostenfrei mitnehmen. Die Karte ist unter anderem in den Tourist Informationen der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) im Europa-Center und Branden-burger Tor, an den Verkaufsstellen der S-Bahn und der BVG sowie in zahlreichen Berliner Hotels erhältlich und kostet 32 Mark. Darüber hinaus gibt es anlässlich der Love Parade auch in diesem Jahr wieder ein "No limit Ticket". Das pinkfarbene Band, das am Handgelenk befestigt werden muss, kostet 15 Mark und gilt 54 Stunden lang für alle Busse, S- und U-Bahnen sowie in den Regionalzügen. Erstmalig beinhaltet der Fahrausweis die Möglichkeit, Gepäck in einem BVG-Bus kostenlos abzugeben. Der Bus steht direkt auf dem Hardenbergplatz (vor dem Bahnhof Zoologischer Garten).

Wer am 8. Juli 2000 noch ein Dach über dem Kopf sucht, kann über die Reservierungs-Hotline der BTM buchen. Telefon: 030 / 25 00 25 (Inland) oder +49 / 1805 / 75 40 40 (Ausland). Tickets für zahlreiche Techno-Clubs sowie weitere Informationen zur Love Parade und dem Rahmenprogramm unter der Nummer: 0190 / 58 10 58 (DM 1,21/Minute). Bei Presseanfragen: Allendorf Media AG, Frau Christine Presber, Behringstraße 28a, 22765 Hamburg. Telefon: +49 / (0) 40 / 39 90 47 - 50, Fax: - 60; e-mail: medienbuero_allendorf_hh@t-online.de (2.861 Zeichen)

2.3. Tourismus News: Mit dem schnellsten Aufzug Europas zur neuen Aussichtsplattform am Potsdamer Platz - Ein Diebstahl mit Pickelhaube und Uniform - Die Stadtführer Berlins bekommen Konkurrenz - 275 km durch sechs Bundesländer

Mit dem schnellsten Aufzug Europas zur neuen Aussichtsplattform am Potsdamer Platz

Ein Fünfmarkstück steht senkrecht mit dem Münzrand auf dem Fußboden des Aufzugs. Jede auch nur kleine Erschütterung würde das Silbergeld zu Fall bringen. Der Lift setzt sich in Bewegung. Sekundenschnell werden die 24 Stockwerke überwunden und die Passagiere auf Berlins neueste Aussichtsplattform mitten im Herzen der Stadt befördert: den Panorama Punkt (geschrieben: Panorama •) im Kollhoff-Gebäude am Potsdamer Platz. Nach nur 20 Sekunden öffnen sich die Türen, und das Fünfmarkstück steht noch immer senkrecht auf dem Boden der Kabine.

Weit beeindruckender noch als diese sanfte Fahrt in Europas schnellstem Per-sonenaufzug ist der anschließende Rundblick über die Stadt. Aus einer Höhe von 90 Metern bietet die Aussichtsplattform auf dem DaimlerChrysler-Bürogebäude ein atemberaubendes Panorama. Nicht nur die neuen Bauten am Potsdamer Platz können aus der Vogelperspektive bestaunt werden. Die zahlreichen Attraktionen der Stadt lassen sich ebenfalls entdecken: Ob nun Brandenburger Tor und Reichs-tag, Alexanderplatz und Berliner Dom, Siegessäule und Haus der Kulturen der Welt, Messegelände und Funkturm oder Gedächtniskirche - in jeder Blickrichtung eröffnet sich ein faszinierender Ausblick auf die Stadt, bei schönem Wetter sogar bis hin zu den Randbezirken. Wer zu Fuß noch ein Stockwerk höher steigen mag, kann die Aussicht sogar aus 96 Metern Höhe genießen.

Der Panorama • ist seit dem 15. April 2000 täglich - außer montags - von 11 bis 20 Uhr zugänglich und hat bereits 100 000 Besucher angelockt (Adresse: Potsdamer Platz 1, Eingang in der Alten Potsdamer Straße). Der Eintritt kostet 6,-

DM (ermäßigt 4,- DM). Gruppenführungen sind nach telefonischer Anmeldung unter der Nummer +49 / (0)30 / 22 66 240 möglich.

Ein Diebstahl mit Pickelhaube und Uniform

Ein Diebstahl, der nicht vom Gesetz geahndet wird? Dies ist seit dem 10. Mai 2000 in Berlin-Köpenick möglich. Jeweils mittwochs und samstags um 11 Uhr wird vor dem Rathaus der Altstadt der Raub der Stadtkasse inszeniert. Mit Pickel-haube und Uniform vollbringen acht Soldaten unter der Führung des legendären Hauptmanns von Köpenick das Gaunerstück, mit dem der Schuster Wilhelm Voigt im Jahre 1906 in die Geschichte einging. Damals stürmte Voigt - angeblich "auf allerhöchste Anordnung seiner Majestät des Kaisers" - als falscher Hauptmann das Rathaus, verhaftete den Bürgermeister und erbeutete das Geld der Stadt.

"Wir möchten unsere Altstadt beleben und noch mehr Touristen für Köpenick mit seiner Geschichte, seinen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Schönheiten interessieren und gewinnen", erläutert Katrin Reiche-Kurz, Geschäftsführerin des Tourismusvereins Berlin Köpenick-Treptow e.V., das neue Konzept des Wach-aufzugs. Die Garde und ihre zwei Hauptmänner sollen maßgeblich dazu beitragen und sind deshalb auch an den übrigen Tagen der Woche in den Köpenicker Straßen präsent. Als mobile Informanden geben sie bei touristischen Anfragen gerne Auskunft. Weitere Informationen beim Tourismusverein Berlin Köpenick-Treptow e.V., Alt Köpenick 34, 12555 Berlin, Tel.: +49 / (0) 30 / 655 72 38, Fax: +49 / (0) 30 / 65 48 43 44 (Kontakt: Katrin Reiche-Kurz, Geschäftsführerin, oder Monika Weisbach, Marketing und Presse). (1.262 Zeichen)

Berlins Stadtführer bekommen Konkurrenz

Touristen und Berliner können seit dem 28. Mai 2000 eine neue attraktive Buslinie durch Berlin nutzen. Wie beim beliebten 100er Bus werden auf der Strecke Zoo bis Michelangelostraße-Prenzlauer Berg Doppeldecker eingesetzt. Die Großen Gelben fahren an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und machen so die 40minütige Fahrt zu einem Sightseeingerlebnis - und das zum Preis von nur 3,90 DM.

Los geht es am Zoo und entlang des Kudamms, vorbei am Botschafterviertel, über den Potsdamer Pl,atz, auf das Brandenburger Tor zu (Durchfahrt nur bei entgegengesetzter Fahrtrichtung). Weiter geht es auf der bekannten Flaniermeile Unter den Linden und anschließend am Alexanderplatz mit Blick auf den Fernsehturm vorbei. Der 200er ist nach dem 100er die zweite Buslinie, die direkt die beiden Innenstädte der Metropole sowie das alte und neue Berlin verbindet. Auf den elf Kilometern Stadtrundfahrt können sich Touristen einen ersten Überblick von Berlin verschaffen und Berliner die Veränderungen ihrer Stadt beobachten. Kontakt: BVG-Call-Center Tel.: 00 49 / (0)30 / 19 449, www.bvg.de

(998 Zeichen)

275 km durch sechs Bundesländer

Seit 17 Jahren rollt die "Tour der Hoffnung" durch Deutschland. Sechs Tage lang schwingen sich Hobbyradler und Profis bei dieser Gelegenheit auf ihre Fahrräder und legen pro Tag bis zu 100 km zurück. Diese Aktion ist eine besondere Art der Spendensammlung für krebskranke Kinder und hat allein im letzten Jahr 1,2 Millionen DM "eingefahren". Alle Spenden, mit denen Privartpersonen und Firmen die erbrachten sportlichen Leistungen unterstützen, kommen direkt den Kindern und Jugendlichen in Krebskliniken zugute. Für einen Tag ist Berlin während der diesjährigen Tour Ort des Geschehens: Am 17. August 2000 fahren Hunderte Radler vom Schloß Bellevue bis nach Potsdam und Berlin wird zum Mittelpunkt von spontanen Straßenfesten.

Kontakt: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jürgen Grünwald Tel.: + 49 / (0)2683 / 92 60, Fax: + 49 / (0)2683 / 92 61 80. (745 Zeichen)

3. Veranstaltungen in Berlin

3.1. Kulturelle Veranstaltungen (eine Auswahl)

VON

BIS

VERANSTALTUNG

VERANSTALTER /

Tickets

14.05.00

29.10.00

Sieben Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts. Ausstellung über die Zukunft. Ort: Martin-Gropius-Bau.

Berliner Festspiele GmbH

(030) 254 86 788

01.06.00

15.08.00

Renzo Piano. Ausstellung über den Architekten in der Neuen Nationalgalerie.

Staatliche Museen zu Berlin

(030) 20 90 55 55

01.06.00

03.10.00

"z.B. Berlin". Ausstellung zur Stadtentwicklung. Im ehemaligen Postbahnhof, Am Ostbahnhof

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

(030) 3150 6315

09.06.00

05.11.00

"Ägypten 2000 - v. Chr. Die Geburt des Individuums im alten Ägypten", Kunstforum in der Grundkreditbank, Budapester Straße

Staatliche Museen zu Berlin (siehe oben)

Berliner Volksbank

(030) 30 6 30

10.06.00

16.07.00

Das Jahrhundert der Architekten. Ausstellung im Bauhaus-Archiv.

Bauhaus-Archiv Berlin

(030) 25 40 02 0

23.06.00

03.09.00

Stadt der Architektur - Architektur der Stadt. Berlin 1900-2000.

Ausstellung im Neuen Museum (Museumsinsel).

Kahlfeldt und Kleihues GbR

(030) 39 90 63 48

01.07.00

27.08.00

Spiel-Räume - die Stadt als Bühne. Theater, Tanz, Musik und Film im Stadtraum.

Berliner Festspiele GmbH (030) 254 89-0

06.07.00

10.07.00

Classic Open Air Berlin Gendarmenmarkt

Media On-Line

(030) 31 57 54-0

Tickets (030) 25 00 25

12.07.00

20.08.00

Heimatklänge. Brasilien 2000 - Weltmusikfestival.

Piranha

(030) 31 86 14 12

26.08.00

26.08.00

Lange Nacht der Museen. Konzert, Theater, Lesung und Kulinarisches in über 40 Berliner Museen.

Museumspäd. Dienst

030/ 28 39 74 44(MD)

Festivals

VON

BIS

VERANSTALTUNG

VERANSTALTER

15.07.00

20.08.00

"Z 2000 - Festival junger Kunst und Kultur"

Akademie der Künste

(030) 39 07 60

28.07.00

10.09.00

Festival of Vision: Hong Kong - Berlin. Ausstellungen, Oper, Performance, Konzerte und Forum.

Haus der Kulturen der Welt

(030) 397 87-0

01.08.00

27.08.00

Musik Sommer Berlin 2000, young european classic und Berliner Begegnungen. Treffen Internationaler Jugendorchester.

Berliner Festspiele

(030) 254 89 100

Entsprechende Erklärungen zu diesen Events finden Sie unter 3.2. und 3.3.

Weitere Termine können unter www.berlin-tourism.de abgerufen werden.

3.2. Berlins Kultursommer "Drinnen und Draußen"

"Sieben Hügel" sind in diesem Sommer Pilgerziel und Publikumsmagnet - nein, nicht in Rom, sondern in Berlin. Bereits in den ersten beiden Wochen nach ihrer Eröffnung hat die spektakuläre Ausstellung "Sieben Hügel. Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts" im Martin-Gropius-Bau (vgl. Reise nach Berlin, April-Juni 2000), 50 000 Besucher angezogen. Noch bis zum 29. Oktober haben Berlin-Gäste Gelegenheit, sich in dieser Wunderkammer des Wissens von Schätzen der Vergangenheit und kühnen Ausblicken in die Zukunft gleichermaßen begeistern und verführen zu lassen.

Die einzigartige Schau ist Highlight im Berliner Ausstellungskalender, doch zahlreiche weitere Expositionen können sich daneben sehen lassen, zum Beispiel der Blick auf Ägypten vor 4000 Jahren: Mit "Ägypten 2000 - v. Chr. Die Geburt des Individuums" lädt das Ägyptische Museum im Kunstforum in der GrundkreditBank zu einer Audienz mit altägyptischen Herrschern, deren Taten durch Originaltexte - in mehrsprachiger Übersetzung - kommentiert werden. Zu Gast sind Skulpturen aus den großen Museen der Welt in einer nie zuvor gezeigten Fülle.

Im Neuen Berlin ist die Stadt zugleich Ausstellungsobjekt. Die Langzeit-Schau "Berlin: offene Stadt" verweist mit ihren Stadt-Zeichen auf Tradition und Veränderung im Stadtraum. Bereits zum zweiten Mal öffnet Berlin zudem seine neuen Bauten für ungewöhnliche Inszenierungen. Das Festival "Spiel-Räume" macht die Metropole zur Bühne; es wird eingeleitet mit dem Sommerfest der Berliner Bühnen auf dem Marlene Dietrich-Platz (1. Juli). Das stilwerk Design-Center lädt zu einer "Fashion-Art & Sound Design Oper" ein, im Park des Bundes-kanzleramtes tummelt sich "Der abenteuerliche Simplicissimus". Das Haus der Deutschen Wirtschaft, die Nordischen Botschaften, der historische Saal im ältesten Fernmeldegebäude Deutschlands (heute Sitz der Telekom) sind weitere reizvolle, sonst kaum zugängliche Spiel-Räume.

Mehr als jede andere Stadt wird das Neue Berlin geprägt von herausragenden Architekten. Renzo Piano ist einer davon. Er schuf markante Bauten am Potsdamer Platz, so das Musical-Theater, das Imax-Kino und die debis-Hauptverwaltung.

Ihm ist eine Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie gewidmet: "Renzo Piano. Architekturen des Lebens". In einer lockeren Präsentation zentraler Themenbereiche seines Schaffens - Geometrische Formen, Transparenz oder Architektur und die Künste - öffnet die Schau einen Blick auf sein Planen, Denken und Bauen, das vom Museum über das Fußballstadion, von der Konzerthalle zum Wohnbau, vom Bürohaus bis zur Wallfahrtskirche reicht.

Gebaut wird in Berlin jedoch nicht erst seit dem Mauerfall. Einen Rückblick auf 100 Jahre Architektur- und Baugeschichte in Berlin gibt die von den Architekten Josef Paul Kleihues und Paul Kahlfeldt konzipierte Ausstellung "Stadt der Architektur - Architektur der Stadt. Berlin 1900-2000", die zudem durch ihren besonderen Ort hervorsticht. Schauplatz ist das Neue Museum auf der Museumsinsel, eigentlich eine Ruine mit teilweise erhaltener grandioser Innenausstattung, das demnächst nach den Plänen des britischen Architekten David Chipperfield auf- und umgebaut wird. Die Ausstellung veranschaulicht in neun chronologischen Abschnitten und unter thematischen Schwerpunkten die wechselvolle Baugeschichte Berlins, ihre Brüche und Kontinuitäten sowie ihren weitreichenden Einfluss. Gezeigt werden Projekte, Visionen und Wettbewerbe in Form von Skizzen, Zeichnungen, Fotos und Modellen.

Als Ergänzung dazu verstehen sich die Ausstellungen "Das Jahrhundert der Architekten" im Bauhaus-Archiv Berlin und "z.B. Berlin", ein Projekt zur Stadtentwicklung, das gleichzeitig eine architektonische Kostbarkeit zugänglich macht, den ehemaligen Postbahnhof am Ostbahnhof.

Im Hof davor hat das Tempodrom vorübergehend seine Zelte aufgeschlagen, und damit sind wir bei einem Highlight aus dem großen und populären Angebot "Berlin open-air". Sieben Wochen lang begibt sich das Weltmusikfestival "Heimatklänge" auf Entdeckungsreise nach Brasilien. 500 Jahre nach der "Entdeckung" des südamerikanischen Landes geht es auf der Bühne des Tempodroms am Ostbahnhof mit neuen Formen der Popmusik aus "Brasilien 2000" heiß her.

In den Sommermonaten haben Freilichtaufführungen Konjunktur und Berlin für jedes Spektakel die richtige Kulisse, ob Waldbühne (u.a. Michael Flatley, der "Lord of the dance" mit seiner neuen Show "Feet of Flames", 22. bis 24. Juli), oder Maifeld (Tina Turner, Millennium Tour, 21. Juli). Die schönste Berliner

Szenerie hat sich längst das Klassik-Festival "Classic Open Air am Gendarmenmarkt" gesichert. Von der "Sommernacht der heiteren Oper" über "Eine musikalische Ferienreise mit der Familie Strauß" bis zu Carl Orffs Carmina Burana und Helmut Lottis "Out of Africa" reicht der Streifzug durch die populäre Klassik.

Seinen idyllischen Schauplatz füllt der Botanische Garten mit reizvollen klassischen Musikprogrammen, immer freitags 18 Uhr. Neu sind die "Klassiktage der Berliner Schlösser 2000", vom 9. bis 13. August im Schloß Schönhausen und in der Zitadelle Spandau. Operettenseligkeit mit leiser Ironie am Spreeufer verspricht die Inszenierung "Im Weißen Rössel" im Garten der Gaststätte Haus Zenner in Treptow.

Drinnen und draußen zugleich wird die "Lange Nacht der Museen" wieder zu einem Höhepunkt des Kultursommers, wenn diesmal etwa 40 etablierte Häuser und temporäre Kultureinrichtungen bis nach Mitternacht geöffnet sind, mit einem besonderen Programm und manchem Blick hinter die Kulissen. (4759 Zeichen)

3.3. Festivals

Berlins reich gefüllter Festivalkalender hat immer noch Platz für Neugründungen. Der Sommer überrascht gleich mit drei ungewöhnlichen Ereignissen, zusätzlich zum breit gefächerten Angebot des Sommer-Spektakels "Schaustelle Berlin" und dem hochkarätigen Internationalen Tanzfest Berlin "Tanz im August".

Eine zukunftsweisende Form des Kulturaustauschs ist das "Festival of Vision. Hongkong - Berlin", eine Koproduktion des Hauses der Kulturen der Welt und des Hong Kong Institute of Contemporary Culture. Das Festival verbindet - mit den Möglichkeiten der neuen Medien zur Vernetzung von Kultur und Wirtschaft - zwei Metropolen, die sich beide in einer Phase der Neuorientierung und in einer Zeit des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Auf- und Umbruchs befinden.

Genreübergreifend und multimedial ist die ganze Bandbreite zeitgenössischer Kunst aus Hongkong in Berlin zu erleben. Das hochkarätige Programm präsentiert experimentelle Ausstellungen wie "The Black Box Exercise", Performances, Theater, ein Popkonzert zwischen West und Ost, einen Multimedia Video-Circle, ein Filmfestival Hongkong und die Oper "Four Grand Inventions".

Letztere beruht auf den Traditonen der Peking-Oper, bekennt sich zugleich radikal zur Avantgarde und öffnet sich dabei allen Medien. Ein eigens konstruierter Bambuspavillon wird zum Treffpunkt und zur temporären Festarchitektur.

Von ganz anderer Art ist der "Musik Sommer Berlin 2000" im August. Der Untertitel "young european classic" verdeutlicht das Programm: Junge Musiker aus ganz Europa und Israel fächern in klassischen Konzerten das weite Spektrum der Musik des 20. Jahrhunderts auf und stellen zugleich Komponisten vor, von denen man Prägendes auch im kommenden Jahrhundert erwarten darf. Bewährtes steht dabei neben Uraufführungen.

Einen Monat lang leben, proben und konzertieren die jungen Musiker in Berlin. Sie gastieren als nationale Orchester ihrer jeweiligen Länder und als internationale Formationen wie im Weltorchester der Jeunesses Musicales, dem Gustav Mahler Jugendorchester und dem European Union Youth Orchestra. Sie finden sich zu verschiedenen neuen Formationen zusammen, um Kammermusik zu erarbeiten, die sie bei drei "Berliner Begegnungen" vorstellen. Das Ergebnis ist einen Monat lang geballtes Programm - nur donnerstags ist spielfrei.

Junge Künstler präsentieren sich auch in der Akademie der Künste bei "Z 2000", dem "Festival junger Kunst und Kultur", das vereinzelte Strömungen der experimentellen Kunst zusammenführen will. In Ausstellungen und Aufführungen, Workshops und Installationen, in Konzerten, Lesungen, Performances, Medienproduktionen und nicht zuletzt bei Parties haben junge Künstler aus unterschiedlichen Szenen und allen Bereichen die Möglichkeit zu einem kreativen Miteinander sowie zum gegenseitigen Austausch. (2441 Zeichen)

3.4. Ausblick Veranstaltungen September bis Oktober

VON

BIS

VERANSTALTUNG

VERANSTALTER

01.09.00

04.10.00

50. Berliner Festwochen. Konzerte mit Schlüsselwerken des 20. Jahrhunderts.

Berliner Festspiele GmbH

(030) 254 89-0

01.09.00

01.09.00

ISTAF Leichtathletik Meeting.

Olympiastadion.

ISTAF Gemeinschaft

(030) 30 69 69 69

08.09.00

10.09.00

4. City-Jazz-Fest am Potsdamer Platz.

Kiez & Metropole

(030) 616 78 220

09.09.00

17.12.00

Meister der deutschen Plakatkunst. Ausstellung im Brücke Museum.

Brücke-Museum

(030) 831 20 29

10.09.00

10.09.00

27. Alberto Berlin Marathon 2000.

Berlin Marathon

(030) 302 53 70

12.09.00

15.09.00

Inno Trans 2000: Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik. Veranstaltungsort: Messegelände.

Messe Berlin GmbH

(030) 30 38-0

22.09.00

29.10.00

TheaterWelten oder "Blitzschläge ins Herz." Internationale Theatergastspiele. Diverse Orte.

Berliner Festspiele GmbH

(030) 254 89-0

23.09.00

23.09.00

Falco meets Amadeus. Musical über den Rockstar Falco. Premiere

Theater des Westens

(030) 30 31 90 30

27.09.00

01.10.00

art forum berlin. Der internationale Kunstmarkt führender Galerien. Messegelände

Messe Berlin GmbH

(030) 30 38-0

29.09.00

15.10.00

Berliner Oktoberfest am Anhalter-Bahnhof.

Schaustellerverband Berlin

(030) 213 32 90

03.10.00

29.10.00

TheaterWelten oder: "Blitzschläge ins Herz". Internationales Theater- und Tanz-Festival im Schiller Theater.

Berliner Festspiele GmbH

(030) 254 89 100

03.10.00

03.10.00

»Deutschlands Fest«. Umzug. Mit Präsentation der Bundesländer und europäischer Partnerstädte.

Live Line/ PP Projekt

0611/ 95 30 90

19.10.00

22.10.00

WOMEX 2000 - das Gipfeltreffen der Weltmusik: Messe, Konferenz, Festival. Ort: Haus der Kulturen der Welt.

Piranha Kultur

(030) 318 614 0

20.10.00

29.10.00

"Jedermann" Schauspiel von Hugo v. Hofmannsthal Regie: Brigitte Grothum. Berliner Dom

Laur Veranstaltungen

(030) 313 70 07

21.10.00

22.10.00

Goethes Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil inszeniert von Peter Stein. Theater-Marathon in der Arena.

Arena

(030) 533 7333

28.10.00

05.11.00

aaa 2000 - Die Hauptstadt-Autoshow Berlin

Messe Berlin GmbH

(030) 3038-0

31.10.00

06.01.01

Helmut Newton. Fotografie. Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie.

Staatliche Museen zu Berlin

(030) 20 90 55 55

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Internet unter: www.berlin-tourism.de

4. Hotellerie und Gastronomie

4.1. Expo 2000 für kurzentschlossene Berlin-Besucher

Die Weltausstellung "Expo 2000", die seit dem 1. Juni in Hannover ihre Pforten geöffnet hat, gilt in diesem Jahr als das Top-Event in Deutschland. Zahlreiche ausländische Besucher werden die Gelegenheit nutzen, und ihren Expo-Besuch mit einer Reise nach Berlin verbinden. Denn nicht nur das umfangreiche kulturelle Angebot der Spree-Metropole steigert die Anziehungskraft der Stadt für Besucher der Expo (1400 Veranstaltungen stehen täglich auf dem umfangreichen Veranstaltungskalender Berlins). Auch die geographische Nähe und die ausgezeichneten Zugverbindungen nach Hannover machen die deutsche Hauptstadt für Expo-Besucher interessant: